#viennacityescapes Teil 1: Wo das Trinkwasser herkommt – Unterwegs im Höllental

In Wien haben sich die Temperaturen zwar inzwischen ein wenig erholt, es kratzt nur noch an den 30°C. Trotzdem haben viele, gerade an den Wochenenden, das Bedürfnis, einen etwas kühleren Ort zu suchen. Daher möchte ich heute mit einer kleinen Reihe beginnen – kleine Stadtfluchten oder #viennacityescapes.

Im Frühjahr habe ich euch ja schon den Wiener Wasserleitungsweg zwischen Baden und Gumpoldskirchen vorgestellt. Dieser nimmt im Höllental, dem Tal der Schwarza, zwischen Rax und Schneeberg ihren Ursprung.

Schwarza

Das Höllental ist ein Engtal und erstreckt sich zwischen Schwarzau im Gebirge und Hirschwang über 16,5 km.

Entlang der Höllental – Bundesstraße (B27) bieten sich immer wieder Parkmöglichkeiten und man kann von den Parkplätzen an das Flussufer kommen um sich dort abzukühlen. Beliebt ist die Schwarza aber nicht nur zum Schwimmen, auch Wildwasserkanuten und Fliegenfischer kann man immer wieder beobachten.

Der Hauptwanderweg führt parallel zur Schwarza, mal weiter oben, mal direkt am Ufer, passiert ab und zu mal die Bundesstraße, ohne dass man von den Autos wirklich gestört wird. Mehrmals täglich fährt auch der Bus von Reichenau nach Schwarzau und zurück, den man zum Rücktransport verwenden kann.

Klares Wasser am Ufer der Schwarza

Vom Höllental gehen mehrere Wanderwege aus. Unter anderem kann man von Kaiserbrunn über eine Brandschneide die Bergstation der Raxseilbahn erreichen. Zudem kann man verschiedene Seitentäler wie das große Höllental, der Kesselgraben oder das Weichtal erwandern. Dort befinden sich auch jeweils Ausflugsgaststätten, genauso wie unweit von Kaiserbrunn.

Historisch bedingt ist das Tal der Schwarza für Wien besonders wichtig, weil hier, im kleinen Örtchen Kaiserbrunn die Quelle der I. Wiener Wasserleitung entspringt. Schon im 18. Jahrhundert wurde von hier Wasser nach Wien transportiert. Ab 1869–1873 wurde schließlich unter Kaiser Franz Josef die erste Leitung in Betrieb genommen, die später durch andere Quellen ergänzt wurde und bis heute in Betrieb ist. In Kaiserbrunn gibt dazu heute ein kleines Museum Information (Eintritt ist frei!).

Steile Kalkstein-Felswände
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