Piran – Sehnsuchtsort mit mittelalterlicher Atmosphäre in Istrien

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Piran gehört zu den wichtigsten touristischen Zentren Sloweniens. Gerade seine Lage auf der einsamen und schwer zugänglichen Landzunge macht die malerische Stadt mit den Mittelalterlichen Gässchen zu einem absoluten Highlight an der nur 46 km langen slowenischen Küste.

Tipp: Da die Parkplätze im engen Piran rar und teuer sind, lohnt es sich, das Auto im rund 4 km entfernten Portoroz stehen zu lassen. Von dort fährt tagsüber im 20 min Takt ein öffentlicher Bus bis zum Piazza Tartini – dieser ist gratis.

Der Name Piran geht wohl auf das griechische Wort „Pyros“ für Feuer zurück. Vermutlich befand sich an der Stelle ein Leuchtturm, das den Schiffen den richtigen Weg zur griechischen Kolonie Aegida nahe dem heutigen Koper wies.

Ich nehme euch mit auf einen kleinen Rundgang durch die Altstadt. Beginn ist beim Busbahnhof am Rande des Hafens von Piran.

Startpunkt im Hafen von Piran

Seinen Reichtum erreichte Piran aufgrund der bei Portoroz gelegenen Salinen von Sečovlje – da Salz eines der wenigen Mittel war, um Lebensmittel langfristig haltbar zu machen, war Salz kaum mit Gold aufzuwiegen und machte Piran zu einer echten Handelsmetropole.

Wir starten in den engen Gassen, in denen seit dem Mittelalter die Zeit stehengeblieben zu sein scheint. Immer wieder trifft man auf Zunftzeichen und Wappen wie den berühmten Venezianischen Löwen – immerhin herrschten die Venezianer mehrere Jahrhunderte über die Salzmetropole.

Mittelalterliches Piran
Mittelalterliches Stadttor mit venezianischem Löwen

Plötzlich öffnet sich der weite Piazza Tartini, den die Venezianer errichteten, indem sie ein inneres Hafenbecken auffüllten. Seinen Namen verdankt der Platz dem berühmtesten Sohn der Stadt. Der Komponist Giuseppe Tartini wurde 1692 in der Stadt geboren und schaffte es zu Weltruhm. Im Fokus des Platzes ist das repräsentative Stadtamt, das architektonisch auf die Nachfolger der Venezianer in der Herrschaft über Piran verweist – denn natürlich waren auch hier die Habsburger am Werk.

Piazza Tartini in Piran

Am Piazza Tartini liegt auch ein berühmtes Beispiel venezianischer Architektur. Unmittelbar rechts dem großen Amtshaus unterhalb des Campanile gibt es ein Haus mit typisch venezianischen Fenstern und im der ersten Etage. Verbunden mit diesem Haus ist auch eine romantische Legende. Alles begann damit, dass sich ein reicher Salzhändler in eine viel jüngere Piranerin verliebte. Der riesige Altersunterschied sorgte für Gerede im Ort. Doch als Liebesbeweis kaufte der Kaufmann der jungen Frau ein Haus in bester Lage und ließ eine Steintafel mit den Worten „Lassa pur dir“ (Lass sie reden) einmauern, die bis zum heutigen Tag existiert.

„Lassa pur dir“ – im rosafarbenen Venezianerhaus lebte die junge Geliebte

Signifikant ist der 46 m hohe Campanile der am höchsten Punkt der Altstadt gelegenen Kathedrale St. Georg, den man vom Piazza Tartini in einem 5 minütigen Spaziergang erreicht. Dieser wurde als Kopie des Campanile der Kathedrale von Venedig errichtet – Fun Fact: der Turm von Piran ist wesentlich älter als sein eigenes Vorbild. Der ursprüngliche Campanile di St. Marco wurde bei einem Erdbeben zerstört und erst später wieder errichtet.

Tipp: Man kann den Turm gegen einen Eintritt von 2€ besteigen und vom oberen Balkon aus einen Rundumblick auf die Stadt und die umgebende Landschaft genießen.

Campanile der Kathedrale des Heiligen Georg
Die Kathedrale des heiligen Georg

Von der Georgskathedrale aus kann man weiter den Überresten der alten Stadtmauer folgen. Von dort aus erkennt man, wie die Stadt über die Jahrhunderte immer wieder erweitert wurde. Man trifft auch auf die Piazza Vecchio, die ein Geheimnis verbirgt. Um Piran unabhängig von der Süßwasserversorgung von außerhalb zu machen, sammelte man auf den umliegenden Gebäuden das Regenwasser und leitete es in eine große Zisterne unterhalb des Platzes. Die Zisterne ist bis heute funktionsfähig – man weiß ja nie.

Schwer zu tragen – Das alte Wassersystem von Piran

Auch kulinarisch hat Piran einiges zu bieten. Entlang der Uferpromenade unweit des kleinen Leuchtturms am Kap von Piran reiht sich ein Restaurant ans nächste und lädt besonders mit frischen Meeresfrüchten und Fisch zu einem gemütlichen Abend mit Meerblick ein.

Restaurants an der Hafenpromenade von Piran

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Einladung – Pressereise: The activity is financed by the European Union from the funds of the European Regional Development Fund under the cross-border Cooperation Programme INTERREG Slovenia – Croatia 2014-2020. 

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