Als Wohnungstauscher um die Welt

61BueYIlxpL._SX330_BO1,204,203,200_Ich wage im Urlaub ja schon mal etwas – Roadtrip durch Jordanien, mit der Schwiegermutter durchs südliche Afrika? Ich bin sofort dabei. Aber auf die Idee, meine Wohnung gegen eine in einer anderen Stadt zu tauschen, darauf bin ich bisher auch noch nicht gekommen. Jessica Braun und Christoph Koch machen Urlaub fernab der alltäglichen Touristenressorts – mitten im Leben…

Your Home is My Castle

(Link zu Amazon)

Daten

Autoren: Jessica Braun, Christoph Koch
Verlag: Malik
ISBN: 3890294928
Preis: 16€
Broschiert, 256 Seiten

Inhalt

Von Airbnb hat man ja vielleicht schonmal gehört – ich habe dort auch schon gebucht. Über das Couchsurfing gibt es schon viele Bücher. Die beiden Autoren jedoch sind praktizierende Wohnungstauscher.

In 5 großen Teilen haben sie eine Art persönlichen Ratgeber zum Wohnungstausch geschrieben.

I. Was ist Wohnungstausch und wie funktioniert das überhaupt?
II. Vor dem Tausch – was muss man bei der Buchung beachten?
III. Während des Tauschs – Persönliche Erfahrungen
IV. Nach dem Tausch – wie fühlt es sich an, in eine getauschte Wohnung zurückzukommen? Wie bewertet man?
V. Checklisten – Ist das was für mich? Wie finde ich den richtigen Tauschpartner? Wie mache ich meine Wohnung schmackhaft usw.?

Dabei erzählen sie sehr persönlich von positiven, wie auch negativen Erfahrungen mit dem Wohnungstausch – vom Browserverlauf bis zur Nachttischschublade…

Fazit

Boah, nee! Da wäre Couchsurfing ja eher was für mich. Mit wildfremden Menschen die Wohnung zu tauschen, das finde ich schon irgendwie gruselig. Auf was man da alles achten muss, wo die dann überall schnüffeln könnten, die BH Schublade leer räumen… Das ist für mich eine absolut gruselige Vorstellung. Und natürlich waren auch die beiden anfangs eher skeptisch – inzwischen wollen sie aber gar nicht mehr anders Urlaub machen.

Dennoch finde ich diese Art zu reisen wirklich interessant – es ist sicherlich eine ganz andere Erfahrung, in einem normalen Wohngebiet zu leben und wirklich mit Einheimischen in Kontakt zu kommen. Wir achten häufig darauf, möglichst kurze Wege zu haben bei einer Städtereise und landen dann natürlich in einem Touristenbezirk. Beim Brötchen holen mit den Nachbarn in Kontakt zu kommen, hört sich da für mich schon etwas spannender an.

Die beiden Autoren schaffen mit ihrem Buch generell einen kleinen Guide – „How to share a Wohnung“ und berichten dabei ausgiebig von ihren eigenen Erfahrungen, die mal übers Wochenende und mal über mehrere Monate gingen. Gerade wenn man selbst so etwas plant, finde ich die Checklisten natürlich enorm praktisch, hier werden die praktischen Erfahrungen direkt und hilfreich transportiert.

Diese sind teils amüsant zu lesen, bestärken mich aber noch mehr darin, in der günstiges Hotel Schiene zu bleiben.

Dennoch gibt es von mir klare 5 Sterne.

In diesem Sinne

Eure Anke

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Ein Kommentar

  1. Also. Nein. Machen würde ich das definitiv nicht. Aus den von dir genannten Gründen. Ich bin selber super neugierig und würde überall schnüffeln & aber auch davon ausgehen dass die das in meiner Wohnung dann auch tun…
    Mhm. Nein, danke! 😀

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