Gemma Tschechern

Wenn man als Deutsche nach Wien zieht, denkt man erstmal, dass eigentlich nix schiefgehen kann – die Heimat ist nicht weit, man hat ganz ähnliche Traditionen und spricht die gleiche Sprache… Mooooment: wer denkt, er spricht Wienerisch, der ist entweder Wiener oder er irrt. Das merkt man besonders, wenn man mal in ein Vorstadtbeisl gerät.

Der Holzbaum Verlag hat gemeinsam mit stadtbekannt.at nun das passende Buch dazu herausgebracht.

Saufen wie ein echter Wiener

Ihr könnt das Buch hier bei Amazon.de bestellen (Affiliate Link)

Daten

Verlag: Holzbaum / stadtbekannt.at

ISBN: 390298077X

Preis: 9,99€

Broschiert, 122 Seiten

Inhalt

Man glaubt es kaum – aber Wien ist die Hauptstadt Österreichs, aber Wien ist auch die einzige Hauptstadt, die bedeutende Mengen Wein produziert. Mit ihren 700 ha Weinbergflächen können jährlich im Schnitt 3,5 Millionen Flaschen (á 0,75 l) produziert werden.

Und dass einiges davon direkt vor Ort verkostet wird, kann der Wiener nicht verleugnen – so sagt man etwa, dass der legendäre Bürgermeister Michael Häupl dem Spritzwein nicht unbedingt abgeneigt war und gerade in den Außenbezirken, am Kahlenberg, am Bisamberg oder am Laaer Berg tümmeln sich die Heurigen Lokale – der kleine Ort Grinzing etwa ist eine Pilgerstätte für Touristenbusse geworden, die Einheimischen trifft man dann aber eher in Hernals oder in Stammersdorf.

Doch auch dem Bier ist man nicht abgeneigt – Ottakringer gehört schließlich zu den größten und bekanntesten Brauereien des Landes, aber auch viele kleine Craftbierbrauereien konnten sich in Wien etablieren.

In ihrem Buch hat stadtbekannt.at liefert der Online-Reiseführer nicht nur einen kleinen Lokalführer für all die Beisl, Heurigen, aber Bierkneipen, Wein- und Cocktailbars in Wien. Sie beschreiben auch, was der Wiener zum Saufen braucht, etwa in Form von Zitaten und unnützes Wissen über berühmte Wiener über den Wiener Wein, bis hin zu einem kleinen Sprachlexikon.

Fazit

Auch nach 6 Jahren in Wien lerne ich immernoch dazu – es geht in diesem Buch nicht nur um mehr oder weniger bekannte Lokalitäten, wo man sich dem gepflegten Tschechern widmen kann. Es berichtet auch darüber, wo etwa Schubert seine vielen Flaschen Wein bezog und natürlich auch, was ein Tschecherant überhaupt so ist.

Das Buch ist ein nettes, kleines Mitbringsel für alle, die Wien schon zu kennen glauben. Wo bekommt man die besten Cocktails, das beste Craftbeer und wo kann man am besten bei Schrammelmusik seinen Spritzwein genießen.

Von mir gibt es klare 5 Sterne.

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