Neri und die toten Frauen der Toskana

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Sabine Thiesler gehört zu meinen absoluten Thriller-Favourites. Bei kaum einer Autorin weiß man schnell was Sache ist und will trotzdem noch weiterlesen. Diesmal ist ihr Ermittler Neri mehr persönlich involviert wie jemals zuvor.

Der Keller

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Daten

Autorin: Sabine Thiesler

Verlag: Heyne

ISBN: 3453271483

Preis: 20€

Gebundene Ausgabe, 480 Seiten

Inhalt

Hannah ist eigentlich ganz happy. Die junge Lehrerin ist im 4. Monat schwanger von der Liebe ihres Lebens und hat sich gerade ein Leben in Berlin aufgebaut. Doch dann begeht ihre depressive Mutter in der Toskana einen Selbstmordversuch – ihr Vater will, dass Hannah kommt, um mit der Mutter zu reden. So macht sie sich trotz starker Flugangst auf den Weg zum Flughafen. Dort lernt sie Daniel kennen, einen reichen Gutsbesitzer aus der Toskana. Er redet mit ihr und weil der Flieger zu viel Verspätung hat und weil Hannah nicht mehr anders vom Flughafen wegkommt, bietet er ihr an, dass sie bei ihm auf dem Gut übernachten kann. Was sie noch nicht weiß – es wird ihr letzter Abend sein. Nur durch Zufall finden später Fussgänger einen Fuss, den Rest von Hannah haben die Wildschweine zerfleischt.

Ein Jahr später verschwindet auch eine junge Künstlerin, die Daniel auf dem Antikmarkt in Arezzo aufgabelt spurlos, genauso wie die junge Studentin Pia, die Daniel bei seinem späten Vorliebe für Kunstgeschichte kennen und Lieben gelernt hat. Seine Gattin, die Daniel einst von der Treppe gestoßen hat, verlangt immer wieder neue Opfer von ihm. Die einst reichste Frau Italiens sitzt wegen Daniel im Rollstuhl – nur wenn Daniel die Frauen einsperrt, sie brutal misshandelt und schließlich tötet, spürt sie noch Lust.

Besondere Lust spürt sie, als ausgerechnet der Sohn vom Provinzpolizisten Neri mit seiner Braut in Spee vor der Tür steht um die Feier zu planen.

Fazit

Nachdem ich zuletzt von „Zeckenbiss“ ein bisschen enttäuscht war, ist Sabine Thiesler diesmal wieder ein Roman nach Maß gelungen. Man weiß zwar schnell, worauf es hinausläuft, aber trotzdem entsteht eine atemlose Spannung, der man sich kaum entziehen kann. Es ist ein bisschen wie in einem amerikanischen Horrorfilm, bei dem man dem Protagonisten immer zurufen will „Nein, tu’s nicht“. 

Ich muss ja zugeben, ich liebe Neri, den chaotischen Dorfpolizisten mit seiner noch chaotischeren Familie. Ein bisschen wie aus Zufall findet er immer wieder Schwerverbrecher, die entweder aus Deutschland kommen oder Deutsche Opfer haben. Das bringt immer eine gewisse Komik mit sich, die aber perfekt zur Atmosphäre im kleinen Dorf Ambra mitten in der Toskana, mit ihrer Bar und ihrem großen Platz.

Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung.

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