#viennacityescapes – Der Tag der guten Aussichten im Naturpark Hohe Wand

Momentan glüht die Stadt wieder. Das ist natürlich eine großartige Zeit für meine kleinen Stadtfluchten. Heute nehme ich euch mit in den Naturpark Hohe Wand.

Naturpark Hohe Wand

Die Hohe Wand ist gut eine Autostunde von Wien entfernt. Als Ausgangspunkt für eine Wanderung bieten sich viele Orte am Fuße der Hohen Wand an oder aber man fährt über die Mautstraße zwischen Maiersdorf und Stollhof (Mautstelle ist nur Sa, So und an Feiertagen besetzt, 2€/PKW, 1€/Motorrad) bis hinauf zum Naturparkhaus.

Die Hohe Wand

Die Hohe Wand ragt hoch über die Ebene hinauf. Es ist ein 2,5 km langes Karstplateau mit einer Höhe von 800 – 1100 m. Auf der Nordseite steigt das Plateau flach an, auf der Süd- und Südostseite gibt es steil abfallende Kalksteinabbrüche, die dem Massiv sein beeindruckendes Aussehen und ihren Namen geben.

Tiergehege auf der Hohen Wand

Das Naturparkhaus hat einen kleinen Spielplatz im Angebot. Besonderes Highlight aber sind die Lamas, Alpakas und die Esel, die in den Gehegen am Naturparkhaus gehalten werden. Zudem gibt es ein Streichelgehege mit Kaninchen, die sich aber auch zurückziehen können, wenn es zu bunt wird.

Mit den Lamas und Alpakas werden auch unterschiedliche Seminare und Wandertouren angeboten.

Etwas weiter hinten liegt ein großes Gehege mit Rotwild. Gegen eine kleine Spende kann man hier einen Eimer mit tiergerechten Futter ziehen. Dadurch sind die Hirsche relativ zahm und kommen bis an den Zaun heran. Außerdem gibt es eine Aussichtsplattform, von der aus man das geräumige Gehege bestens überblicken kann.

Lamas und Alpakas
Rotwild
Der Chef im Ring

Wandern an der Hohen Wand

Das Hochplateau bietet ein Netz an Wanderwegen. Direkt am Naturpark-Parkplatz starten drei unterschiedliche Wege. Was man allerdings beachten muss – es steht nur bei einem die Angabe an Höhenmetern dabei. Das heißt aber nicht, dass die anderen beiden in der Ebene bleiben. Wir sind den mit Nr. 2 ausgeschilderten Weg gegangen, der dann unerwarteterweise doch etwas schwieriger war als gedacht. Das Plateau der Hohen Wand ist eben doch nicht ganz flach.

Insgesamt sind die Wanderwege hier oben aber gut gepflegt und perfekt ausgeschildert. Es sind alle Schwierigkeitsgrade dabei – vom kinderwagentauglichen Pfad rund um den Naturpark bis hin zum Klettersteig für die Mutigen. Klettersteige gibt es gleich an mehreren Stellen – aufgrund meiner eigenen Höhenangst kann ich dazu aber wenig bis gar nichts sagen. Ich war schon froh, den Skywalk und die Wanderstrecke entlang der Kante der Hohen Wand geschafft zu haben. Es gibt jedenfalls eine große Zahl an Klettersteigen und damit ist für viel Abwechslung gesorgt.

Es gibt auch ein Angebot an Jausenstationen und Restaurants, für eine gemütliche Rast ist somit jederzeit gesorgt.

Sportlich kann man auf der Hohen Wand noch mehr machen. Unweit des Skywalks etwa gibt es eine Startstelle für Paraglider mit Flugschule. Im Winter werden bei Schneelage Loipen gespurt.

Ragt aus der Ebene – Die Hohe Wand

Skywalk

Seit 2002 ragt der Skywalk über die Kante der Hohen Wand hinaus und lädt zu einem besonderen Erlebnis ein. Die 19 Tonnen schwere Konstruktion aus Stahl ragt rund 5 m über die Wand hinaus und man hat einen absolut beeindruckenden Ausblick auf das flache Land.

Skywalk
Skywalk

Eintritt

Der Naturpark kostet 1,80€ Eintritt pro Person (1x gratis mit der Niederösterreich Card). Man zahlt den Eintritt entweder bei der Mautstelle oder beim Naturparkhaus. Auch beim Skywalk ist ein Münzeinwurf eingerichtet. Kommt man drum herum? Ja! Man muss aber immer bedenken, dass das Errichten und das Erhalten der gesamten Anlage nicht billig ist, weshalb ich ihn gerne gezahlt habe.

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