Mörderischer Sommer an der Côte Vermeille

Frankreich hat einfach die schönsten Krimis für die Reise – Autoren wie Jean-Luc Bannalec Naturerlebnis in der Bretagne mit Commissaire Dupin gelingt es perfekt, die Atmosphäre einzufangen und mit spannenden Kriminalfällen zu verbinden.

Ein ganz besonderer Ermittler ist der Kleinganove Perez, der in Banyuls sur mer ganz in der südwestlichsten Ecke Frankreichs ermittelt.

Johannisfeuer

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Daten

Autor: Yann Sola

Verlag: Kiepenheuer & Witsch

ISBN: 3462052772

Preis: 10€

Taschenbuch, 352 Seiten

Inhalt

Perez ist ein echter Lebemann – er trinkt gerne Wein und isst gerne die Delikatessen, die er gerne illegal aus Spanien über die Grenze bringt. Doch in diesem Sommer hat er seiner Stieftochter leichtsinnigerweise versprochen, zum Johannisfeuer am Canigou zu gehen. Dazu müssen die beiden allerdings den Berg erstmal besteigen.

Um sich vorzubereiten, geht er in den Bergen spazieren. Auf einem dieser Spaziergänge entdeckt er den leblosen Körper einer jungen Frau, die schon seit 6 Jahren vermisst wird. Als sie im Krankenhaus aufwacht, kann sie aber den Ermittlern nicht sagen, was in den letzten Jahren passiert ist. Sie redet überhaupt nicht.

Und dann taucht unweit von Perpignan ein weiteres Mädchen auf – und wenig später auch noch die Leiche eines Priesters, der mit seiner neuen Glaubensgemeinschaft in Banyuls um neue Mitglieder wirbt. Perez glaubt natürlich nicht an Zufälle.

Fazit

Ich finde es immer wieder witzig, wie unterschiedlich die Ermittler in Frankreich und wie regional unterschiedlich die Atmosphäre ist. Ich habe das Buch kurz vor dem neuen Dupin gelesen. Und so unterschiedlich Dupin und Perez auch sind, beide sind einfach genial. Vielleicht liegt das daran, dass ich bei beiden schon am Ort der Ermittlungen war – aber sie gehören zu meinen absoluten Lieblingsermittlern.

Perez ist außergewöhnlich, denn wo Dupin schon mit seinen unkonventionellen Plänen schon an Grenzen stößt, fängt Perez gerade erst an – der Kleinkriminelle, der Schmuggler und Privatermittler. Nur seiner Stieftochter zu liebe stolpert er durch die Berge und natürlich dabei über eine Besinnungslose, die seit 6 Jahren spurlos verschwunden ist.

Besonders amüsant finde ich bei Perez, wie er immer gegen die etwas steif wirkenden Ermittler antritt sie am Ende erst auf die Spur bringt. Perez merkt zwar, dass ihm der Fall mit der kuriosen Sekte etwas zu groß wird – doch das hindert ihn nicht daran, Banyuls und die Côte Vermeille ordentlich auf den Kopf zu stellen.

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